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Werkstoffe, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Kontakt zu kommen

Kupferwerkstoffe finden ihren Einsatz auch in Anwendungen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Definitionen, allgemeine Anforderungen und Kennzeichnungspflichten für Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, sind im Lebensmittelrecht weitgehend harmonisiert. Sie sind formuliert in der „Verordnung (EG) 1935/2004 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen.“

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Weshalb gilt in Trinkwasser-Installationen ein Hartlötverbot für Kupferrohre bis 28 mm?

Untersuchungsergebnisse aus der Praxis haben gezeigt, dass Oxidfilme (“Zunder”), die infolge der Wärmebehandlung beim Hartlöten oder Warmbiegen bei Temperaturen >400°C auf der Innenoberfläche von Kupferrohren entstehen, unter besonderen Randbedingungen korrosionskritisch sein können. Aus diesem Grund sind in diesem Abmessungsbereich alternative Verbindungstechniken (z. B. Weichlöten, Pressen, Klemmen) anzuwenden.

Messing - Ein moderner Werkstoff mit langer Tradition

Messing begegnet uns im Alltag auf Schritt und Tritt–denken wir nur an Türgriffe zu Hause oder in öffentlichen Gebäuden, an Handläufe von Treppengeländern, an Armaturen von sanitären Einrichtungen oder an stilvolle Lampen und Leuchten. Messing: das sind die vielen kleinen Zahnrädchen, Federn und Schrauben, die im komplizierten Innern eines Uhrwerks ineinander greifen; das sind Schmuckwaren und Kunstgegenstände ebenso wie Beschläge und Scharniere. Diese Broschüre gibt einen Überblick über die Eigenschaften und Anwendungen von Messinglegierungen.

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Wie bekomme ich mein neues Vordach aus Kupfer so schön grün?

Das nachträgliche Grün-Patinieren von Kupfereindeckungen ist zwar theoretisch möglich, jedoch nicht zu empfehlen. Bei den gängigen Patinierungsverfahren wird durch das Auftragen flüssiger Chemikalien keine gleichmäßige Verteilung erreicht, so dass es nach dem Trocknungsprozess zu unterschiedlich gefärbten Teilbereichen kommt. Dadurch bedingt, erfährt die behandelte Fläche eine scheckig – fleckige Optik, die mit dem gewünschten Ergebnis nichts gemeinsam hat. Chemische Färbungen für Kupfer eignen sich daher nur für kleinere Objekte, meist aus dem Kunsthandwerk.

Wie können Kunstwerke aus Bronze vor Korrosion geschützt werden, wenn sie im Freien aufgestellt sind?

Durch die Verwendung von Lackierungen, einer Wachspolitur oder einer Kombination aus beiden.

Wie lang wird Kupfer bereits in der Landwirtschaft verwendet?

Die erste dokumentierte Verwendung fand im Jahr 1761 statt, als herausgefunden wurde, dass Saatgut vor einem Befall mit samenbürtigen Pilzen geschützt werden konnte, indem man es in eine leichte Kupfersulfatlösung tränkte.

Wie verhält sich Kupfer an der Atmosphäre?

Kupfer ist gerade unter den heutigen Umweltbedingungen ein außerordentlich beständiger Bauwerkstoff mit einer technischen Lebenserwartung von über 200 Jahren. Diese Beständigkeit beruht auf seiner Fähigkeit, an der Atmosphäre eine witterungsbeständige, festhaftende und nicht giftige Schutzschicht auszubilden. Diese Oxidschicht ist in sich stabil und selbstheilend. Unabhängig von ihrer Zusammensetzung stellt sie einen optimalen Schutz gegen weitere Korrosionsangriffe dar und garantiert somit die hohe Haltbarkeit. Kupfer hat eine gute Beständigkeit gegen Baustoffe wie Gips, Kalk und Zement und ist nicht durch Tauwasser gefährdet.

Wie viel kosten Käfige aus Kupferlegierungen?

Die genauen Kosten der Verwendung von Kupferlegierungen für Aquakultur-Anlagen hängen von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel der Käfiggröße, dem Transport der Materialien zur Baustelle und dem anschließenden Transport des Käfigs zur Zuchtanlage. Im Allgemeinen werden die Gesamtkosten durch die langfristigen Kosteneinsparungen, die mit der längeren Lebensdauer, den geringeren Fischverlusten und der reduzierten Wartung einhergehen, ausgeglichen.

Wie wird die Bordeaux-Mischung zubereitet?

Die Bordeaux-Mischung wird in verschiedenen Stärken aus Kupfersulfat, gelöschtem Kalk (Calciumhydroxid) und Wasser hergestellt. Bei der herkömmlichen Methode zur Beschreibung ihrer Zusammensetzung wird das Gewicht des Kupfersulfats, das Gewicht des gelöschten Kalks und das Volumen des Wassers (in dieser Reihenfolge) angegeben.

Durch das Verhältnis des Kupfersulfatgewichts zum Gewicht des verwendeten Wassers wird die Konzentration der Bordeaux-Mischung bestimmt. Eine 1 %ige Bordeaux-Mischung, die der Standard ist, wird mit der Formel 1:1:100 beschrieben, wobei die erste 1 für 1 kg Kupfersulfat, die zweite für 1 kg gelöschten Kalk und die 100 für 100 Liter (100 kg) Wasser steht.

Da das Kupfersulfat einen Kupfermetallanteil von 25 % enthält, beträgt der Kupferanteil einer 1 %igen Bordeaux-Mischung 0,25 % Kupfer. Die Menge des verwendeten Kalks kann deutlich reduziert werden. 1 kg Kupfersulfat erfordert lediglich 0,225 kg chemisch reinen gelöschten Kalk, um das gesamte Kupfer abzuscheiden. Gelöschter Kalk ist nun auch unter guten Markennamen frei erhältlich, aber da auch die Qualität dieser Artikel während der Lagerung abnimmt, ist es am sichersten, wenn ein Verhältnis von 2:1 nicht überschritten wird, z. B. bei einer 1:0,5:100-Mischung.

Bei der Zubereitung einer Bordeaux-Mischung wird das Kupfersulfat in der Hälfte der erforderlichen Wassermenge gelöst und zwar in einem Gefäß aus Holz oder Plastik. Der gelöschte Kalk wird mit der anderen Hälfte des Wassers in einem anderen Gefäß vermischt. Die zwei „Lösungen“ werden anschließend gemeinsam durch ein Filtersieb in ein drittes Gefäß oder einen Sprühbehälter gegossen.