Downloadcenter

Wie lang wird Kupfer bereits in der Landwirtschaft verwendet?

Die erste dokumentierte Verwendung fand im Jahr 1761 statt, als herausgefunden wurde, dass Saatgut vor einem Befall mit samenbürtigen Pilzen geschützt werden konnte, indem man es in eine leichte Kupfersulfatlösung tränkte.

Wie verhält sich Kupfer an der Atmosphäre?

Kupfer ist gerade unter den heutigen Umweltbedingungen ein außerordentlich beständiger Bauwerkstoff mit einer technischen Lebenserwartung von über 200 Jahren. Diese Beständigkeit beruht auf seiner Fähigkeit, an der Atmosphäre eine witterungsbeständige, festhaftende und nicht giftige Schutzschicht auszubilden. Diese Oxidschicht ist in sich stabil und selbstheilend. Unabhängig von ihrer Zusammensetzung stellt sie einen optimalen Schutz gegen weitere Korrosionsangriffe dar und garantiert somit die hohe Haltbarkeit. Kupfer hat eine gute Beständigkeit gegen Baustoffe wie Gips, Kalk und Zement und ist nicht durch Tauwasser gefährdet.

Wie viel kosten Käfige aus Kupferlegierungen?

Die genauen Kosten der Verwendung von Kupferlegierungen für Aquakultur-Anlagen hängen von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel der Käfiggröße, dem Transport der Materialien zur Baustelle und dem anschließenden Transport des Käfigs zur Zuchtanlage. Im Allgemeinen werden die Gesamtkosten durch die langfristigen Kosteneinsparungen, die mit der längeren Lebensdauer, den geringeren Fischverlusten und der reduzierten Wartung einhergehen, ausgeglichen.

Wie wird die Bordeaux-Mischung zubereitet?

Die Bordeaux-Mischung wird in verschiedenen Stärken aus Kupfersulfat, gelöschtem Kalk (Calciumhydroxid) und Wasser hergestellt. Bei der herkömmlichen Methode zur Beschreibung ihrer Zusammensetzung wird das Gewicht des Kupfersulfats, das Gewicht des gelöschten Kalks und das Volumen des Wassers (in dieser Reihenfolge) angegeben.

Durch das Verhältnis des Kupfersulfatgewichts zum Gewicht des verwendeten Wassers wird die Konzentration der Bordeaux-Mischung bestimmt. Eine 1 %ige Bordeaux-Mischung, die der Standard ist, wird mit der Formel 1:1:100 beschrieben, wobei die erste 1 für 1 kg Kupfersulfat, die zweite für 1 kg gelöschten Kalk und die 100 für 100 Liter (100 kg) Wasser steht.

Da das Kupfersulfat einen Kupfermetallanteil von 25 % enthält, beträgt der Kupferanteil einer 1 %igen Bordeaux-Mischung 0,25 % Kupfer. Die Menge des verwendeten Kalks kann deutlich reduziert werden. 1 kg Kupfersulfat erfordert lediglich 0,225 kg chemisch reinen gelöschten Kalk, um das gesamte Kupfer abzuscheiden. Gelöschter Kalk ist nun auch unter guten Markennamen frei erhältlich, aber da auch die Qualität dieser Artikel während der Lagerung abnimmt, ist es am sichersten, wenn ein Verhältnis von 2:1 nicht überschritten wird, z. B. bei einer 1:0,5:100-Mischung.

Bei der Zubereitung einer Bordeaux-Mischung wird das Kupfersulfat in der Hälfte der erforderlichen Wassermenge gelöst und zwar in einem Gefäß aus Holz oder Plastik. Der gelöschte Kalk wird mit der anderen Hälfte des Wassers in einem anderen Gefäß vermischt. Die zwei „Lösungen“ werden anschließend gemeinsam durch ein Filtersieb in ein drittes Gefäß oder einen Sprühbehälter gegossen.

Wie wird Kupfer in einem landwirtschaftlichen Betrieb verwendet?

Aufgrund seiner fungiziden und keimtötenden Eigenschaften wird Kupfersulfat in landwirtschaftlichen Betrieben als Desinfektionsmittel gegen Lagerfäule und zur Kontrolle und Vorbeugung bestimmter Tierkrankheiten, wie zum Beispiel Fußfäule bei Schafen und Rindern, verwendet.