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Das italienische Kupferinstitut ruft zum inzwischen siebten Mal zu dem internationalen Design-Wettbewerb “Copper and the Home” auf, der sich insbesondere an junge Designer und Studenten richtet, die Objekte und Kreationen aus Kupfer und Kupferlegierungen fertigen und sich durch innovative ästhetische und funktionale Elemente auszeichnen. Dieses Jahr steht insbesondere die Bedeutung von Kupferwerkstoffen für eine nachhaltige Zukunft im Mittelpunkt. Für den aktuellen Wettbewerb können bis zum 31. Oktober 2018 Arbeiten eingereicht werden.

Am 20. und 21.11.2018 veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut als anerkanntes technologisches Kompetenzzentrum für Kupfer und als der Branchenverband der deutschen Kupferindustrie sowie internationaler Netzwerkpartner von Industrie und Wissenschaft zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum, Institut für Werkstoffe, seine diesjährige Werkstofftagung in Bochum. Interessenten, die sich in diesem Jahr mit einem wissenschaftlichen Vortrag oder Poster am Kupfer-Symposium beteiligen möchten, sollten entsprechende Abstracts bis zum 25. April 2018 einreichen.

In Kooperation mit dem schwedischen Institut Swerea KIMAB veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut am 11. und 12. April 2018 erstmalig in Mailand einen internationalen Kongress für kupferverarbeitende Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, der die neuesten wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen rund um die Verwendung von Kupferwerkstoffe präsentiert. Das Programm ist nun online.

An der Spitze des Berufsverbandes der deutschen Kupferindustrie hat es zu Beginn des Januar 2018 zwei Personalwechsel gegeben: Neu besetzt wurde nicht nur das Amt des Vorstandsvorsitzenden, in dem Dr. Jens Jacobsen von der Aurubis AG Werner T. Traa von der Wieland Werke AG ablöst, welcher den Vorsitz seit 2015 innehatte. Gleichzeitig folgt Michael Sander als Geschäftsführer Dr. Anton Klassert, der das Institut altersbedingt nach 15 Jahren in den Ruhestand verlässt.

Auch in diesem Jahr bietet das Deutsche Kupferinstitut wieder zahleiche Weiterbildungsseminare an, die sich mit Kupfer und Kupferlegierungen beschäftigen. Die ein- und zweitägigen Veranstaltungen vermitteln neben Grundlagenwissen auch tiefere Einblicke in technische Vorgänge rund um Verarbeitung und Behandlung von Kupferwerkstoffen. Die Seminarreihe startet am 7. Februar mit dem Thema „Kupfer für Kaufleute“ und schließt im Dezember mit „Wärmebehandlung von Kupferwerkstoffen“.

Die Nachfrage nach Kupfer steigt weltweit, weshalb Fragen zur Verfügbarkeit und zum Recycling immer dringender werden. Mit einem Modell, das detaillierte Aussagen zum Kupferumlauf in der EU sowie zur Kupfernutzung und -recycling ermöglicht, liefert das Fraunhofer ISI einen wichtigen Beitrag zur Erfassung der Kupferströme in Europa. Das Wissen darüber ist nicht nur für die kupferverarbeitende Industrie von Bedeutung, sondern stellt auch eine wichtige Grundlage für die künftige Ausgestaltung einer nachhaltigen Industrie- und Rohstoffpolitik dar.

Auch in 2018 bietet das Kupferinstitut eine Vielzahl von technischen Seminaren an: Angefangen bei den Grundlagenwissen über Kupferwerkstoffe bis hin zu Themen wie Fügen, Umformen und Wärmebehandlung oder elektrische Kontakte findet sich ein weites Spektrum an Fortbildungsveranstaltungen im Portfolio des kommenden Jahres.

Der European Copper in Architecture Award zeichnet alle zwei Jahre hervorragende und richtungsweisende Architekturprojekte aus. In diesem Jahr hatte die Jury die Qual der Wahl unter 35 Einreichungen aus ganz Europa. Das Rennen machte der Maersk Tower in Kopenhagen, der durch ein Netz aus Kupferlamellen besticht, das das ganze Gebäude umhüllt. Der Publikumspreis ging an den Wasserskulpturenpavillon Hydropolis im polnischen Breslau.

Mehr als 100 Teilnehmer informierten sich auf dem diesjährigen Kupfer-Symposium über neue Entwicklungen, Trends und Forschungsergebnisse rund um Kupfer und seine Legierungen. Zusammen mit der Hochschule Esslingen veranstaltete das Deutsche Kupferinstitut Anfang November wieder seine alljährliche Werkstofftagung, mittlerweile die bedeutendste deutschsprachige Veranstaltung für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Hochschul-Forschung zu Kupferwerkstoffen.

Als globales Life-Cycle-Zentrum beschäftigt sich das Deutsche Kupferinstitut in Düsseldorf unter anderem mit verschiedenen Szenarien, die die Einflüsse von Kupferwerkstoffen auf die weltweite Circular Economy haben. Diese Analysen gehen über die herkömmlichen Ökobilanzen hinaus und beinhalten auch Fragen der Kreislaufwirtschaft und der Materialflussströme sowie des Co2-Fußabdrucks von Kupferprodukten. Um die weltweiten Klimaziele zu erreichen, hat die Kupferindustrie dazu zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, um den Lebenszyklus von Kupferprodukten auch unter umweltrelevanten Aspekten zu verstehen. Entstanden ist ein sogenanntes Life Cycle Inventory, ein Umweltprofil von Kupferprodukten, das deutlich zeigt, dass der Einsatz von Kupfer zusätzliche zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Umwelt zu schützen.