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Auf Einladung des Deutschen Kupferinstituts, das sich seit Jahren auf europäischer Ebene im Auftrag der europäischen Kupfer-Halbzeugindustrie um den Bereich „Trinkwasser“ kümmert, diskutierten nun Vertreter des Umweltbundesamtes und des Technologiezentrums Wasser, welche Schritte unternommen werden müssen, um Trinkwasser auch weiterhin optimal zum Wohle des Verbrauchers zu schützen.

Sowohl während der letzten zwei Jahrzehnte als auch im laufenden Prozess der Bewertung der Trinkwasserrichtlinie stand die Qualitätssicherung der im Trinkwasserbereich eingesetzten Produkte und Materialien immer wieder im Fokus, da diese eng mit dem Gesundheitsschutz der Verbraucher verbunden ist. Bereits 2015 haben sich die betroffene Industrie und Regulatoren bei einer Veranstaltung der Verbände EurEau, European Copper Institute, Plastics Europe sowie Aqua Europa für eine einheitliche europäische Umsetzung des Artikel 10 der Trinkwasserdirektive aus dem Jahre 1998 ausgesprochen. Am 12. Mai dieses Jahres werden in einer Folgeveranstaltung in Brüssel nun neben einer neuen Studie des Generaldirektorats „Umwelt“ der Europäischen Kommission auch der aktuelle Stand der verschiedenen Initiativen zur Durchsetzung einer europäischen Lösung vorgestellt.

Gleich zwei Seminare bietet das Deutsche Kupferinstitut im April an: „Wärmebehandlung von Kupferwerkstoffen“ und „Kupfer-Basiswissen kompakt für Einkauf und Vertrieb“. Beide Fortbildungsveranstaltungen vermitteln auf anschauliche und anwendungsorientierte Weise grundlegendes Wissen zu Kupfer.

2015 hat eine erste Konferenz zu dem Thema “Materialien und Produkte in Kontakt mit Trinkwasser” auf europäischer Ebene stattgefunden. Inzwischen sind zahlreiche Fortschritte gemacht worden, um zu einer einheitlichen europäischen Lösung zu kommen. Eine weiterführende Tagung am 12. Mai 2016 in Brüssel stellt dazu insbesondere eine Studie der DG Environment vor, erläutert die Rolle der 4 (5)-MS-Initiative und der Industrie.

Am 16. und 17. November 2016 veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut zusammen mit dem Institut für Angewandte Materialien am Karlsruher Institut für Technologie KIT seine diesjährige Werkstofftagung. Interessenten, die sich in diesem Jahr mit einem wissenschaftlichen Vortrag oder Poster am Kupfer-Symposium beteiligen möchten, sollten entsprechende Abstracts bis zum 30. April 2016 einreichen.

Fester Bestandteil der Tagungslandschaft rund um Werkstoffe ist seit Jahren das Kupfer-Symposium des Deutschen Kupferinstituts. 2016 findet die Werkstofftagung zusammen mit dem Institut für Angewandte Materialien am Karlsruher Institut für Technologie KIT statt. Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft führt die Aufgaben nationaler Großforschung und die einer Landesuniversität zukunftsweisend zusammen und bietet damit der Veranstaltung rund um Kupfer und Kupferlegierungen ein spannendes Umfeld.