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Der Wettbewerb “Copper and the Home”, der zum siebten Mal vom italienischen Kupferinstitut durchgeführt wurde, zeichnet junge Designtalente aus der ganzen Welt für ihre Arbeiten mit Kupferwerkstoffen aus. Die jungen Designer und Studenten präsentierten verstärkte Projekte, bei denen die Eleganz und Duktilität von Kupfer in verschiedenen Typologien von Möbelaccessoires zum Ausdruck kommen und ungewöhnliche Anwendungen und Formen mit traditionellen Merkmalen mutig kombiniert werden. Mit dem ersten Preis in der Profi-Kategorie Architekten und Designer wurde in diesem Jahr der deutsche Designer Cornelius Comanns mit seinem Projekt „Kink“ ausgezeichnet.

Kupfer steht im Mittelpunkt vieler globaler Trends, wie der verstärkte Einsatz energieeffizienter Geräte, die Erzeugung erneuerbarer Energien und die Elektromobilität. Energieeffiziente Geräte – darunter Verteiltransformatoren, Elektromotoren und Klimaanlagen – nutzen Kupfer hauptsächlich. Es wird eine Wachstumsrate der Materialnachfrage von 4,1% pro Jahr prognostiziert, die bis 2035 einen jährlichen Bedarf von 9,7 Millionen Tonnen erreichen wird.

Im Hinblick auf die Rohstoffwoche 2018 und ihre Diskussionen über den Wert von Rohstoffen für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft laden wir Sie ein, den folgenden Beitrag zu lesen, der zuerst auf www.euractiv.com veröffentlicht wurde und vom European Copper Institute stammt:

Am 21. und 22. November 2019 veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut als anerkanntes technologisches Kompetenzzentrum für Kupfer und als der Branchenverband der deutschen Kupferindustrie sowie internationaler Netzwerkpartner von Industrie und Wissenschaft zusammen mit der TU Dresden, Institut Fertigungstechnik / Fügetechnik und Montage, seine diesjährige Werkstofftagung in Dresden. Interessenten, die sich in diesem Jahr mit einem wissenschaftlichen Vortrag oder Poster am Kupfer-Symposium beteiligen möchten, sollten entsprechende Abstracts bis zum 26. April 2019 einreichen.

Der kürzlich in Polen stattgefundene Weltklimagipfel COP 24 hat sich maßgeblich erneut mit der Reduzierung der Treibhausgase beschäftigt und Strategien diskutiert, die angestrebten Klimaziele zu erreichen.  Eine der Möglichkeiten, attraktive Entkarbonisierungslösungen umzusetzen, also den CO2-Ausstoß zu verringern, ist der Wechsel hin zu elektrotechnischen Lösungen – und wo Strom fließen soll, ist Kupfer das Material der Wahl für eine effizientere Produktion und den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Dies steckt übrigens auch hinter dem Schlagwort vom „Strom im Wärmemarkt“. Marktreife Elektroheiztechnologien wie Induktion, Widerstand, Infrarot, Lichtbogen und Hochfrequenz sowie Mikrowellenheizung stehen heute bereits zur Verfügung. Vielversprechende innovative Technologien wie Laser-, Elektronenstrahl- und Plasma-Lichtbogenheizung sind zwar noch in der Entwicklungsphase, bieten aber zukunftsweisende Ansätze.

Als Werkstoffe fungieren Kupfer und seine Legierungen wie Messinge oder Bronzen als wichtige Komponente und Treiber innovativer Entwicklungen in vielen technischen Einsatzbereichen: Ob als Strom- und Wärmeüberträger, Konstruktionswerkstoffe im Maschinen- oder Anlagenbau oder auch im Architekturwesen. Die Besonderheiten des chemischen Elementes Kupfer haben aber auch schon früh in der Evolution des Lebens zur Unersetzbarkeit im biologischen Zellstoffwechsel geführt. Ähnliches gilt für andere Biometalle wie Eisen und Zink. Trotz dieser allgemein bekannten Funktion einiger Metalle als lebenswichtige Spurenelemente kommt es in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu Missverständnissen. Ursache hierfür ist die hohe Dichte dieser Metalle, sie sind „schwer“. Und die Bezeichnung „Schwermetall“ wird häufig mit Giftigkeit assoziiert. Am Beispiel von Kupfer soll gezeigt werden, wie eine solche ungeprüfte Wahrnehmung ungerechtfertigt negativ die Material-Entscheidungen im Bausektor beeinflussen kann.

Auf dem diesjährigen Kupfer-Symposium, der alljährlichen Werkstofftagung des Deutschen Kupferinstituts, wurden Thomas Greß, Tim Mittler und Professor Wolfram Volk vom Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (utg) der Technischen Universität München für ihrer Arbeit zum Thema “Stranggießen und umformtechnische Weiterverarbeitung von stoffschlüssig verbundenen Kupfer-Hybridhalbzeugen” ausgezeichnet.

Im Rahmen der ECHA-Strategie vom Januar 2018 zur Förderung der Substitution durch Chemikalien durch Innovation organisierte Eurometaux am 7. November einen Workshop, um zu erörtern, wie die Substitution im Metallsektor aus Kreislaufwirtschaftssicht angeregt werden kann. Letzteres ist von entscheidender Bedeutung, da das Schließen des Kreislaufs durch sichere Wiederverwendung oder Recycling von Materialien die Leistung von Substanzen bereits exponentiell verbessert, wodurch das Risiko eines bestimmten Materials erheblich verringert wird.