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Um die Energiewende zu sichern und die Verbreitung erneuerbarer Energien zur Stromversorgung zu gewährleisten sind Energiespeicher unabdingbar. Der Übergang zu einer CO2-armen Stromversorgung ist ohne verlässliche und flexible Anlagen, die eine Synchronisierung zwischen der Erzeugung erneuerbarer Energiequellen und dem Energieverbrauch ermöglichen, nicht denkbar. Speicher sind für die Bereitstellung von Flexibilitätsdiensten auf allen Ebenen des Stromnetzes von entscheidender Bedeutung, da sie Übertragungs- und Verteilnetze effizienter machen. Einen wesentlichen Anteil an vielen Energiespeichersystemen hat dabei Kupfer.

Das Deutsche Kupferinstitut bietet auch in  2019 eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten für Kupferinteressierte an. Das aktuelle Jahresprogramm gibt einen Überblick über die verschiedenen Themen und Termine.

Laut aktuellem Index Elektromobilität von Roland Berger und der Forschungsgesellschaft Kraftfahrtwesen Aachen weisen die deutschen Hersteller von elektrisch- bzw. batteriebetriebenen Fahrzeugen hohe Zuwachsraten von rund 100 Prozent bei der Produktionsmenge von Elektro- und Hybridfahrzeugen auf. Weltweit steigt die Produktion entsprechender Fahrzeuge ebenfalls von Jahr zu Jahr. Und auch auf technologischer Ebene wird weiter optimiert: ob an der Batterie, der Reichweite oder dem Gewicht. Doch wie bewegen wir uns im Jahr 2050 wirklich fort? Wie die Zukunftskonzepte auch aussehen mögen, das bedeutende Funktionsmetall Kupfer wird dabei immer eine wesentliche Rolle spielen – bei den Antrieben, den Energiespeichern und der Leistungselektronik ebenso wie beim Ausbau des Infrastrukturnetzes.

Der Solarstromsektor wächst immer stärker. Laut Solar Power Europe wurde im Jahr 2017 weltweit mehr PV-Leistung installiert als jede andere Energieerzeugungstechnologie. Kupfer ist ein äußerst wichtiges Material, um die Weiterentwicklung der Solarenergie und die Energiewende kosteneffizient und nachhaltig zu ermöglichen. Dank seiner natürlichen Eigenschaften wie hoher Leitfähigkeit und Langlebigkeit ist Kupfer für die Sammlung, Speicherung und Verteilung von Solarenergie unerlässlich. Es verbindet PV-Module mit dem Stromnetz und treibt in manchen Fällen die Motoren an, die die Sonnenkollektoren zur Sonne neigen. Darüber hinaus wird das in PV-Anlagen verwendete Kupfer nicht verbraucht, da Kupfer zu 100% recycelbar ist und nach dem Lebenszyklus einer PV-Anlage genutzt und wiederverwendet werden kann, ohne seine vorteilhaften Eigenschaften zu verlieren.

Bereits zum zehnten Mal findet das Seminar „Fügen von Kupferwerkstoffen“ statt, das auch in diesem Jahr wieder an der SLV – Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt, Duisburg, durchgeführt wird. Am 11. und 12. September stehen neben Grundlagen zur Fügetechnik auch Spezialthemen wie diverse Strahlverfahren auf dem Programm. Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung wird bis zum 31. Juli ein spezieller Frühbucherrabatt von 250 € gewährt

Das Deutsche Kupferinstitut veranstaltet seine jährliche Werkstofftagung in diesem Jahr am 20. und 21. November zusammen mit dem Institut für Werkstoffe der Ruhr-Universität Bochum. Am Institut wird an unterschiedlichen Werkstoffthemen geforscht, z.B. Formgedächtnis-legierungen, Einkristalline Superlegierungen, Mechanische Eigenschaften kleiner Systeme, Werkstofftechnik mit Konstruktionswerkstoffen, Kombinatorische Materialforschung oder auch High Entropy Alloys. Damit bildet es einen perfekten Rahmen für das Symposium, dessen Programm jetzt vorliegt und neben werkstoffwissenschaftlichen Beiträgen aus Industrie und Forschung auch Einblicke u.a. in die Arbeit des Instituts gibt. Das Programm der Veranstaltung liegt nun vor: Anmeldungen für die Tagung und die begleitende Industrieausstellung werden ab sofort entgegengenommen.

Gemeinden dürfen bei der Aufstellung von Bebauungsplänen lediglich die städtebaulichen Entscheidungskriterien heranziehen. Verwendungsverbote oder Einschränkungen für EU-weit harmonisierte Bauprodukte, wie sie in einigen Kommunen existieren, sind rechtlich unzulässig. Zu diesem Ergebnis kommt Rechtsanwalt Michael Halstenberg in der aktuellen Ausgabe der juristischen Zeitschrift Baurecht. Die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle) fordert die Kommunen zur Rücknahme der Verbote auf.