Geschichte

Die Geschichte von Kupfer

Das Element Kupfer ist seit der prähistorischen Zeit ein wesentliches Material für den Menschen. In der Tat ist eines der wichtigsten “Zeitalter” oder Stufen der Menschheitsgeschichte nach einer Kupferlegierung benannt: Bronze.

An der Geschichte des Kupfers kann man dem menschlichen Fortschritt verfolgen. Kupfer war das erste Metall, das der Mensch in beliebiger Menge verwendete. Die frühesten Handwerker fanden bald heraus, dass Kupfer leicht in Bleche gehämmert werden konnte, und die Bleche wiederum in Formen, die mit zunehmender Erfahrung immer komplexer wurden.

Nach der Entdeckung von Bronze wurde auch eine breite Palette von Gussteilen möglich. Viele der Beispiele auf dieser Seite zeigen die Schritte des Menschen in der Metallverarbeitung, die in dem unbezahlbaren Erbe der Renaissance-Handwerker kulminieren. Aber Kupfer und seine Hauptlegierungen, Bronze und Messing, waren immer mehr als nur ein Mittel der dekorativen Verschönerung.

Obwohl Eisen seit römischer Zeit zum Grundmetall jeder westlichen Zivilisation wurde, wurden Kupferwerkstoffe verwendet, wenn Festigkeit und Haltbarkeit gefordert waren. Die Fähigkeit, der Korrosion zu widerstehen, stellte sicher, dass Kupfer, Bronze und Messing sowohl im Mittelalter als auch in den darauffolgenden Jahrhunderten durch die industrielle Revolution und als elektrische Innovationen der Gegenwart sowohl funktional als auch dekorativ eingesetzt werden.

 

Ötzi – der Mann aus dem Eis

Der im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen (Südtirol, Italien) ausgestellte „Mann aus dem Eis“ gehört mittlerweile zu den bekanntesten und bedeutendsten Mumien der Welt.

Der Ötzi lebte zwischen 3350 und 3100 v. Chr!.

Die 9,5 cm lange, trapezförmige Klinge seines Beils ist aus fast reinem Kupfer gearbeitet. Die niedrigen Randleisten sind durch das Kalthämmern nach dem Guss entstanden und zeigen, dass bereits vor rund 5.000 Jahren die Menschen in der Lage waren, Kupfer zu verarbeiten.

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