Architektur

Qualität, Langlebigkeit und Schönheit sind Attribute, mit denen Kupfer seit Jahrhunderten überzeugt. Kupfer ist ein natürliches Material, das mit den Jahren immer attraktiver wird.

Kupfer entspricht perfekt den modernen architektonischen Anforderungen, denn Kupfer lässt sich mit fast jedem Baustoff kombinieren. Es harmoniert ausgezeichnet mit anderen natürlichen Baumaterialen wie Holz, Stein, Ziegel und Glas.
Mit der Zeit verändern Kupferoberflächen durch den natürlich ablaufenden Patinierungsprozess ihre Farbe. Durch Oxidation wird das rötlich glänzende Metall erst dunkelbraun und entwickelt danach seine typisch hellgrüne Patina. So gibt Kupfer Gebäuden über die Jahre einen lebendigen Look.

Die Haltbarkeit von Kupfer als Bedachungsmaterial hat sich seit  Jahrhunderten bewährt, denn Kupfer bildet, wenn es der Atmosphäre ausgesetzt ist, im Laufe der Zeit seine Patinaschicht, die das Metall für Generationen vor den schädlichen Einflüssen der Atmosphäre schützt. Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien verändert Kupfer über die Jahre nicht seine Eigenschaften und schützt so dauerhaft vor den Umwelteinflüssen von Sonnenlicht, UV‐Strahlen, Wasser und Feuchtigkeit.

Das älteste bekannte Kupferdach stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und bedeckte seit der römischen Kaiserzeit das Pantheon in Rom mit  Bronzeplatten. Erst 1.500 Jahre später wurden diese entfernt und von dem Architekten Bernini zur Herstellung des Baldachins über dem Petrusgrab im Petersdom in Rom verwendet.
Kupfer hat als Dachdeckungsmaterial eine lange Tradition. In vielen europäischen Städten bewundern wir noch heute an historischen Gebäuden die Schönheit der alten, grün patinierten Kupferdächer und ‐dachrinnen. Kupfer fasziniert seit Jahrhunderten immer wieder mit seiner Ästhetik.

Lebendiges Metall – Kupfer verändert im Laufe der Zeit seine Farbe

Kupfer hat eine lange Tradition als Bau- und Konstruktionsmaterial. Es wird seit Jahrhunderten für Dächer und seit Jahrzehnten für verschiedene äußere Strukturen verwendet, z.B. als Fassade, Verkleidung, Dachrinne und Fallrohr. In den letzten Jahren ist das Interesse an der Verwendung von Kupfer und seinen Legierungen nicht zuletzt aufgrund ihrer guten Ökobilanz unter Architekten und Planern gewachsen. Mit dem wachsenden Einsatz von Metallen im Außendesign ist auch der Wunsch aufgekommen, zu erfahren, wie Metalle mit der Umwelt interagieren. Die europäische Kupferindustrie hat deshalb vermehrt in eine Forschung investiert, die die Veränderung des Erscheinungsbildes von kupferbasierten Materialien als Reaktion auf unterschiedliche Bedingungen untersucht. Weitere Forschungsprogramme wurden auch in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umwelt durchgeführt. Alle Ergebnisse zeigen, dass Kupfer ein nachhaltiges, langlebiges Material ist, das der Umwelt keinen Schaden zufügt.

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Eine neue Broschüre fasst die neuesten Untersuchungen zur Oberfläche sowie zur Entwicklung von Kupfer- und Kupferlegierungsflächen an Gebäuden an verschiedenen Standorten in ganz Europa zusammen.