Aquakultur

Kupferlegierungen in der maritimen Fischzucht –  eine nachhaltige Lösung für die Zukunft

Kupfer ist ein essentielles Spurenelement, welches für die Erhaltung der Gesundheit und die Entwicklung aller Lebensformen notwendig ist. Aufgrund ihrer natürlichen metallurgischen und biologischen Eigenschaften sind Kupferlegierungen ein perfektes Material für die maritime Fischzucht, sowohl für Käfige an der Oberfläche als auch absenkbare Käfige, an strandnahen und Offshore Standorten.

Fischzuchtkäfige mit Netzen aus Kupferlegierungen verbessern die sanitären Verhältnisse, die Produktivität und die Nachhaltigkeit der Aufzuchtfarmen von Lachs, Forelle, Goldbrasse, Wolfsbarsch, Kabeljau, Cobia, Gelbflossen-Thunfisch und anderen Arten.

Verbessert die Gesundheit der Fische und erhöht die Produktivität

Netze aus Kupferlegierungen hemmen auf natürliche Art und Weise das Biofouling, verbessern den Wasserdurchfluss und die Aufrechterhaltung eines höheren Sauerstoffgehaltes, was wiederum das Wachstum von Parasiten und Krankheitserregern hemmt und die Infektion der Fische reduziert. Dies verringert den Bedarf an zusätzlichen Antibiotika und Anti-Fouling-Chemikalien. Außerdem können die Futterkosten bis zu 15% reduziert werden.

Käfige aus sauberen Kupferlegierungsnetzen behalten ihre Form auch bei starkem Wellengang und starker Strömung selbst auf dem offenen Meer. Käfige mit großen Volumen entspannen die gedrängte Haltung der Fische und garantieren eine gute Sauerstoffversorgung, die letztlich zur Verbesserung der Erträge führt. Die Netze besitzen außerdem eine hohe mechanische Festigkeit und Formbarkeit, was eine wichtige Voraussetzung für die Gestaltung von effektiven maritimen Aquakulturlandschaften ist.

Hochfeste Kupferlegierungsnetze widerstehen räuberischen Angriffen und reduzieren das Entkommen von Zuchtfischen und verhindern so die Kreuzung mit wilden Fischbeständen.

Netze aus Kupferlegierungen müssen nicht entfernt oder gereinigt werden, um Biofouling, das auf traditionellen Materialen entsteht, zu beseitigen. Dies senkt die Gesamtkosten bei der Wartung und das Risiko bei notwendigen Tauchgängen.

Netze aus Kupferlegierungen halten je nach Einsatzbedingungen 5 Jahre und länger. Im Laufe der Zeit verlieren Sie nur geringfügig an Masse. Da man Kupferlegierungen zu 100% recyceln kann, stellen Netze aus ihnen am Ende ihres Lebenszyklus einen Wertstoff dar und sind kein Abfall wie herkömmliche Polymernetze, was wiederum zu einer Reduktion der CO2 Emission führt. Hochfeste und korrosionsbeständige Netze aus Kupferlegierungen sind kompatibel mit den bisher in maritimen Aquakulturen eingesetzten Käfigsystemen und erlauben somit eine rasche Implementierung in bestehende Fischzuchtanlagen.

Bereits 1975 wurden erstmals kleine Lachszuchtkäfige aus Kupferlegierungen im Nordosten der USA eingesetzt. Seitdem hat sich die Technologie weiter entwickelt und wird längst in Japan, Australien und Chile erfolgreich verwendet, wo sie eine produktive und nachhaltige Lösung für Fischzüchter darstellt. Neue Anwendungen und Projekte mit speziell entwickelten Kupferlegierungen, optimierten Netzdesigns und entsprechenden Systemkonfiguratoren laufen zurzeit mit einer Vielzahl von Fischarten in China, Korea, Panama, Norwegen, Südafrika, Türkei und den Vereinigten Staaten

FAQ

Biobewuchs ist ein großes Problem bei der Fischzucht. Verhindern Kupferlegierungen die Entstehung von Biobewuchs vollständig?

Gitter aus Kupferlegierung verhindern Biobewuchs auf natürliche Weise und verbessern dadurch den Durchfluss und die Zirkulation des Wassers. Vollständig beseitigen können sie das Problem jedoch nicht. Wenn sie unter geeigneten Bedingungen eingesetzt werden, weisen Kupferlegierungen nur ein geringes Maß an Mikrobewuchs und keinerlei Makrobewuchs im Laufe ihrer Gebrauchsdauer auf, weshalb die Netze nur ein- oder zweimal pro Jahr gereinigt werden müssen

Für welche Art Käfige können Kupferlegierungen verwendet werden?

Kupferlegierungen können für alle derzeitigen Käfigausführungen sowie für weitere zukünftige, kostengünstigere Ausführungen und Anwendungen verwendet werden. Heute können sie bereits als Ersatzmaterial für runde HDPE-Käfige und rechteckige Stahlkäfige mit und ohne Plattformen verwendet werden. Derzeit werden Versuche mit dem Aquapod 3600 und den OCAT-Käfigen mit Kupfergitter durchgeführt. Zudem laufen Gespräche über Prototyp-Versuche mit dem Tauchkäfig Ocean Spar 3000.

Kann die Patinierung des Kupfers verhindert werden?

Das Auftragen eines Lacks wird nicht empfohlen, insbesondere dann nicht, wenn es sich um große Flächen handelt. Lackierungen erfordern im Laufe der Lebensdauer des Daches regelmäßige Wartungsarbeiten.

Welche Art der Reinigung ist bei Käfigen aus Kupferlegierungen erforderlich?

Gitter aus einer Kupferlegierung verhindern Biobewuchs auf natürliche Weise, verbessern den Durchfluss und die Zirkulation des Wassers und unterstützen die Aufrechterhaltung eines höheren Sauerstoffgehalts, was dem Wachstum von Parasiten und Erregern entgegenwirkt und verhindert, dass Fische infiziert werden. Dadurch wird der Bedarf an zusätzlichen Antibiotika, Bewuchs verhindernden Chemikalien und kostspieligen Netzwechseln verringert.

Im Durchschnitt müssen Käfige aus Kupferlegierung ungefähr ein- oder zweimal im Jahr gereinigt werden, was im Hinblick auf die Gebrauchsdauer deutlich seltener ist als bei herkömmlichen Käfigen.

Wie viel kosten Käfige aus Kupferlegierungen?

Die genauen Kosten der Verwendung von Kupferlegierungen für Aquakultur-Anlagen hängen von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel der Käfiggröße, dem Transport der Materialien zur Baustelle und dem anschließenden Transport des Käfigs zur Zuchtanlage. Im Allgemeinen werden die Gesamtkosten durch die langfristigen Kosteneinsparungen, die mit der längeren Lebensdauer, den geringeren Fischverlusten und der reduzierten Wartung einhergehen, ausgeglichen.

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