Umwelt-Initiativen

Eine grünere, gesündere und nachhaltigere Zukunft hängt von der Verwendung von Kupfer ab

Durch die Programme des European Copper Institute und der Copper Alliance wirkt sich die Kupferindustrie positiv auf Bereiche aus, die für die Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sind, wie Energieeffizienz und Sicherheit, Klimaschutz, öffentliche Gesundheit, Nahrungsmittelversorgung, ökologisches Bauen und mehr.

Insbesondere unternimmt die Copper Alliance bedeutende Anstrengungen, um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) voranzutreiben, die einen 15-jährigen Rahmen für die Bewältigung der wichtigsten Probleme der Menschheit bieten. Während unsere Initiativen auf globaler Ebene eine gewisse Übereinstimmung mit allen 17 SDGs aufweisen, stimmen drei der SDGs besonders gut mit unserem Fokus überein:

SDG 7: Erschwingliche und saubere Energie
Produkte mit Kupfer neigen dazu, effizienter zu arbeiten, da Kupfer der beste unedle Leiter von Wärme und Elektrizität ist. Erneuerbare Energien liefern bereits fast ein Viertel der Weltmacht und deutlich mehr in einer Reihe von EU-Mitgliedstaaten. Der Einsatz von Kupfer hilft, die CO2-Emissionen zu reduzieren und den Energiebedarf für die Stromerzeugung zu senken.

SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Kupfer ist bereits ein wesentlicher Bestandteil unserer innovativsten Technologien – wie Smart Energy Tech, Aquakultur und Elektroautos – und seine Rolle in den Bereichen Elektromobilität, Energieeffizienz und erneuerbare Energien nimmt zu. McKinsey schätzt, dass die Kupfernachfrage bis zum Jahr 2035 um 43% steigen wird, während die Nachfrage von heute 22 Millionen Tonnen beträgt.

SDG 13: Klimapolitik
Im Durchschnitt werden weniger als fünf Tonnen CO2 emittiert, um eine Tonne Kupfer zu produzieren. Aufgrund der inhärenten hohen Effizienz von Kupfer in leitenden Anwendungen können jedoch zwischen 100 und 7.500 Tonnen CO2-Emissionen reduziert werden – ein Minderungsfaktor von bis zu 1.500 zu eins. Bis 2030 könnte Kupfer den weltweiten CO2-Fußabdruck um 16% reduzieren.

Die von der europäischen Kupferindustrie angebotenen Produkte spielen eine wichtige Rolle bei der Reindustrialisierung der EU-Wirtschaft sowie bei der Förderung von Innovationen bei CO2-armen Energietechnologien.

Unternehmen, die europaweit Kupfer- und Kupferhalbzeug produzieren, müssen in Übereinstimmung mit immer anspruchsvolleren Umweltgesetzen arbeiten, z. B. bei Emissionen in Luft und Wasser sowie bei der Handhabung und Lagerung von Abfällen und gefährlichen Stoffen.

Die Umweltgenehmigungen vor Ort sind in der IED (Richtlinie über Industrieemissionen 2010/75 / EU) geregelt, die die vorherige IVU-Richtlinie 96/61 / EG ersetzt. Die IED erfordert die Verwendung der besten verfügbaren Technologien (BAT) und Anlagenemissionen, um die zugehörigen Emissionsgrenzwerte (AELs) für Staub und SO 2 für Luft und für Metalle für Wasser zu erfüllen. Öffentlich zugängliche, branchenspezifische Referenzdokumente zu BVT und ihre Umweltleistungen (sogenannte BVT-Merkblätter) werden von der EU-Kommission, den Mitgliedstaaten und der Industrie selbst regelmäßig zusammengestellt und überprüft.

Während der letzten fünf Jahre hat ECI die Kupferindustrie bei der umfassenden Überprüfung des Kupfer-Kapitels der „Nichteisenmetalle-BREF“ unterstützt. Nach dem Datum der Veröffentlichung im Amtsblatt haben die Unternehmen eine Frist von höchstens vier Jahren, um ihre Anlagen und Genehmigungen so anzupassen, dass die verschiedenen verbindlichen Emissionsgrenzwerte eingehalten werden. Bei den Bedingungen für die Erteilung von Genehmigungen werden auch die Zielvorgaben der einzelnen Mitgliedstaaten für Umgebungsluft, Oberflächengewässer und Abfälle berücksichtigt.

Weitere umweltrelevante Bestimmungen:

  • Abhängig von der Bandbreite der einzelnen hergestellten Materialien können einige Anlagen unter die Seveso-Richtlinie fallen, mit der schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen vorgebeugt werden soll.
  • Alle Anlagen sind direkt oder indirekt von den Bestimmungen der Chemikaliengesetzgebung wie der REACH-Verordnung 1907/2006 betroffen.
  • Seit 2013 fallen Kupferproduzenten unter das EU-Emissionshandelssystem, das Anreize für Unternehmen schafft, ihre CO2 -Emissionen zu senken.
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