Freiwillige Initiativen

Freiwillige Initiativen der Kupferindustrie

Die Produkte der europäischen Kupferindustrie werden zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum in der EU beitragen und die Lebensqualität der Bürger verbessern.

In diesem Abschnitt können Sie über die freiwilligen Initiativen der Kupferindustrie zur Nachhaltigkeit, die proaktiven Bemühungen im Hinblick auf den Umweltschutz und die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer sowie Studien über die Umweltauswirkungen der Verwendung von Kupfer und seiner Wiederverwertung lesen.

Freiwillige Risikoanalyse von Kupfer

Diese umfassende Untersuchung, die 2008 von der Kupferindustrie durchgeführt wurde, umfasst die Produktion, Nutzung und das Ende der Lebensdauer der Kupfer-Wertschöpfungskette. Es zeigt, dass der bestehende Rechtsrahmen in der Regel die Umwelt in Europa, die Gesundheit der Arbeitnehmer in der Industrie und die Öffentlichkeit schützt.

Nach eingehender Überprüfung wurde die Risikobewertung vom Technischen Ausschuss der Europäischen Kommission für neue und bestehende Stoffe genehmigt. Der Wissenschaftliche Ausschuss für Gesundheits- und Umweltrisiken der Kommission (SCHER) hat ebenfalls eine Bewertung vorgenommen und die Schlussfolgerungen zu den Risikofaktoren für die Umwelt und die menschliche Gesundheit gebilligt.

Im März 2009 wurden die Schlussfolgerungen dieser Initiative von den EU-Behörden gebilligt, und die freiwillige Kupferrisikobewertung war der erste Branchenbericht, der auf der Website der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlicht wurde. Mehr dazu hier.

Das Umweltprofil von Kupferprodukten durch eine “Cradle-to-Grave” -Lebenszyklusanalyse

Die Verbesserung der Umweltleistung von Produkten und die Verbesserung der Nachhaltigkeit in der gesamten Lieferkette haben in den letzten Jahren sowohl für die Verbraucher als auch für die Industrie erheblich an Bedeutung gewonnen.

Parallel dazu fördern EU-Initiativen wie der Aktionsplan für Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch eine größere Ressourceneffizienz und Innovation bei umweltfreundlicheren Produkten. Darüber hinaus meldeten sich ECI und mehrere ihrer fabrizierenden Mitgliedsunternehmen im Jahr 2015 freiwillig zum Projekt “Product Environmental Footprint” der Europäischen Kommission, das mit dem Ziel entwickelt wurde, eine harmonisierte Methodik zu entwickeln, die eine breitere Palette relevanter Umweltleistungskriterien berücksichtigen kann.

Die Kupferindustrie reagierte auf Anfragen von Endnutzern und Regulierungsbehörden sowie auf die eigenen nachhaltigen Entwicklungsziele der Industrie und führt seit dem Jahr 2000 zunehmend strengere Ökobilanzen (Life Cycle Assessments – LCA) für die Herstellung der wichtigsten Kupferhalbzeuge durch (Rohr, Draht und Blech). Mehr dazu hier.

Internationale Maritime Organisation MARPOL Annex V und IMSBC-Code-Entwicklungen

ECI leitet ein Projekt, das der globalen Kupferindustrie helfen soll, unter den neuen Leitlinien der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation den sicheren Transport von festen Massengütern zu gewährleisten und gleichzeitig die Verschmutzung der Meeresumwelt zu verhindern. Jetzt führt ECI ein Phase-II-Projekt durch, um die Industrie dabei zu unterstützen, ihre Verpflichtungen gemäß den IMSBC-Anforderungen für Schüttgut-gefährdete Materialien (MHB) zu erfüllen. Diese Vorschriften schreiben zusätzliche Anforderungen an die Berichterstattung über die physikalisch-chemischen Gefahren und die Gefahren für die menschliche Gesundheit für die Arbeitnehmer beim Verladen, Verschicken und Entladen von als MHB eingestuften Stoffen vor. Eine solche Klassifizierung wird das erforderliche Maß an Risikomanagementmaßnahmen erhöhen, um die Sicherheit im Seeverkehr zu gewährleisten. Lesen Sie mehr.

Wie die Kupferindustrie hohe Umweltqualitätsstandards für Wasser aus ihren Produktionsprozessen umsetzt

Da Wasser eine der natürlichen Ressourcen ist, die für die Herstellung von Kupfer verwendet werden, hat die europäische Kupferindustrie erheblich in Vor-Ort-Behandlungsanlagen investiert, um sicherzustellen, dass die Ableitungen sicher sind und den lokalen Genehmigungen entsprechen. Zahlreiche Beispiele zeigen wie die europäische Kupferindustrie Behandlungsverfahren entwickelt hat, um die Abwassermenge zu minimieren und sicherzustellen, dass sie die geforderten Qualitätsstandards erfüllt, bevor sie in Bäche, Flüsse und Küstengewässer umgeleitet wird. Lesen Sie mehr.

Verwendung von Außenstrukturen mit Kupferwerkstoffen in umweltempfindlichen Bereichen

Durch die Kombination von Labor- und Feldaufnahmen auf der Grundlage eines multianalytischen und interdisziplinären Forschungsansatzes wurde ein Abflussratenmodell entwickelt, um Vorhersagen von Abflussraten für spezifische Designs oder Gebiete zu ermöglichen. Das Modell berücksichtigt die Bedeutung der jährlichen Konzentration von Schwefeldioxid in der Luft, den durchschnittlichen Regen-pH-Wert, die jährliche Niederschlagsmenge und den Grad der Oberflächenneigung im Ablaufprozess. Mehr dazu hier.

Weitere Informationen finden Sie auch auf folgender Webseite: www.initiative-pro-metalldach.de

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, bei einer Veranstaltung im Europäischen Parlament in Juni 2010