Innovationspreis Kupfer verliehen: utg der TU München freut sich über Auszeichnung

Auf dem diesjährigen Kupfer-Symposium, der alljährlichen Werkstofftagung des Deutschen Kupferinstituts, wurden Thomas Greß, Tim Mittler und Professor Wolfram Volk vom Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen (utg) der Technischen Universität München für ihrer Arbeit zum Thema “Stranggießen und umformtechnische Weiterverarbeitung von stoffschlüssig verbundenen Kupfer-Hybridhalbzeugen” ausgezeichnet.

Der mit 2.500 € dotierte Preis wird im Rahmen des Projektes „Hochschul-Netzwerk“ vergeben und soll das Bewusstsein für die Bedeutung des Werkstoffes Kupfer in Industrie und Forschung durch einen Studienwettbewerb fördern. Erwartet werden deshalb innerhalb des Studien-Wettbewerbs innovative Ideen zu Anwendungen, Verfahren, Fertigungsoptimierung sowie Konzepte der anwendungsnahen Forschung mit Kupfer und Kupferlegierungen.

Die ausgezeichnete Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Untersuchung einer neuartigen Prozesskette zur Herstellung von metallurgisch gebundenen Kupfer-Bimetallteilen. Diese Prozesskette bietet ein hohes Potenzial für eine energie- und ressourceneffiziente Alternative zu
Kaltwalzenverklebung. Produkte mit mehreren Materialien zeichnen sich durch ein komplexes Eigenschaftsprofil aus, das durch Kombination der besonderen Vorteile von mindestens zwei verschiedenen Materialien erreicht wird. Bimetallguss ist dabei eine Energie- und materialeffiziente Technologie zur Herstellung multimetallischer Objekte.

Michael Sander (r.) als Geschäftsführer des Kupferinstituts übergab den Kupfer-Preis zusammen mit Dr. Michael Köhler (2.v.l.), der dem Industrieausschuss des Instituts vorsitzt, an Tim Mittler (l.) und Thomas Greß .Bild: Kammer