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Mit Beginn des nächsten Mandats des neuen Europäischen Parlaments und vor dem neuen Mandat der Kommission im Herbst ist jetzt ein entscheidender Moment für die Betrachtung der Kreislaufwirtschaftspolitik in den kommenden Jahren gekommen und für die Frage, wie die Kupferindustrie und die politischen Entscheidungsträger zusammenarbeiten können.

Die Nachfrage nach Kupfer wächst und die Diskussion darum, ob das Kupfer reicht ebenfalls. Doch die Datenlage ist klar: Es gibt genug Kupfer, um die aktuelle und zukünftige Nachfrage zu befriedigen – auch unter Berücksichtigung des erwarteten Nachfragewachstums nach Kupfer in den kommenden Jahren. Dies zeigt, dass Kupfer mehr erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge ermöglichen wird. Um diesen Bedarf zu decken, muss Kupfer jedoch intelligent und effizient eingesetzt werden. Um dies zu gewährleisten, sind Investitionen der Industrie sowie politische Sicherheit und Stabilität erforderlich.

Broschüre neu aufgelegt: Kupfer fachgerecht installieren / Informationen und Tipps für Installateure und Planer

In Zusammenarbeit mit dem Zentralverband Heizung Sanitär Klima sowie der Gütegemeinschaft Kupferrohr hat das Deutsche Kupferinstitut nun die Broschüre „Die fachgerechte Kupferrohr-Installation“ überarbeitet. Die Publikation kann ab sofort auf der Webseite www.kupferinstitut.de kostenlos heruntergeladen werden.

Von der Ressourcenverfügbarkeit bis hin zu innovativem Werkstoffdesign von Kupferwerkstoffen bietet das diesjährige Programm des Kupfer-Symposiums, der bedeutendsten Tagung rund um Kupfer und Kupferlegierungen in der DACH-Region, ein breites Spektrum an Informationen aus dem Bereich Forschung und Anwendung. Am 21. und 22. November trifft sich die Kupferwelt dazu diesmal in Dresden, wo das Deutsche Kupferinstitut nun bereits zum 16. Mal zum professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Hochschul-Forschung einlädt. Kooperationspartner ist in diesem Jahr die Technische Universität Dresden.

Am 21. und 22. November 2019 veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut als anerkanntes technologisches Kompetenzzentrum für Kupfer und als der Branchenverband der deutschen Kupferindustrie sowie internationaler Netzwerkpartner von Industrie und Wissenschaft zusammen mit der TU Dresden, Institut Fertigungstechnik / Professur für  Fügetechnik und Montage, seine diesjährige Werkstofftagung in Dresden. Schwerpunkte der diesjährigen Tagung sind: Ressourcenverfügbarkeit, Werkstoffe und ihre Besonderheiten, Innovatives Werkstoffdesign, Additive Fertigung, Nano- und Oberflächentechnik und Fügetechnologie. Außerdem ist ein Besuch der Gläsernen Manufaktur vorgesehen. Noch bis zum 15. August 2019 profitieren Teilnehmer vom Frühbucherrabatt.

Die wachsende Verwendung einer Vielzahl verschiedener Metalle in innovativen Technologien führt zu einer zunehmenden Abhängigkeit in der Rohstoffversorgung. Umgekehrt können Versorgungsengpässe signifikante Auswirkungen auf einzelne Unternehmen und ganze Wirtschaftszweige haben. Auch für Kupfer wird der Abbau geologisch und geografisch immer schwieriger, wenn auch die globale Verfügbarkeit aufgrund der vorhandenen Ressourcen und Reserven langfristig gesichert ist. Gleichzeitig werden durch die internationalen Verordnungen zur Einhaltung von Lieferketten sogenannter „Konfliktrohstoffe“ wie dem US-amerikanischen Dodd-Frank Act oder der ab 2021 gültigen entsprechenden EU-Verordnung verbindliche Sorgfaltspflichten bezüglich der Lieferketten definiert, die viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellen.

Der Wettbewerb “Copper and the Home”, der zum siebten Mal vom italienischen Kupferinstitut durchgeführt wurde, zeichnet junge Designtalente aus der ganzen Welt für ihre Arbeiten mit Kupferwerkstoffen aus. Die jungen Designer und Studenten präsentierten verstärkte Projekte, bei denen die Eleganz und Duktilität von Kupfer in verschiedenen Typologien von Möbelaccessoires zum Ausdruck kommen und ungewöhnliche Anwendungen und Formen mit traditionellen Merkmalen mutig kombiniert werden. Mit dem ersten Preis in der Profi-Kategorie Architekten und Designer wurde in diesem Jahr der deutsche Designer Cornelius Comanns mit seinem Projekt „Kink“ ausgezeichnet.