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Die Nachfrage nach Kupfer steigt weltweit, weshalb Fragen zur Verfügbarkeit und zum Recycling immer dringender werden. Mit einem Modell, das detaillierte Aussagen zum Kupferumlauf in der EU sowie zur Kupfernutzung und -recycling ermöglicht, liefert das Fraunhofer ISI einen wichtigen Beitrag zur Erfassung der Kupferströme in Europa. Das Wissen darüber ist nicht nur für die kupferverarbeitende Industrie von Bedeutung, sondern stellt auch eine wichtige Grundlage für die künftige Ausgestaltung einer nachhaltigen Industrie- und Rohstoffpolitik dar.

Auch in 2018 bietet das Kupferinstitut eine Vielzahl von technischen Seminaren an: Angefangen bei den Grundlagenwissen über Kupferwerkstoffe bis hin zu Themen wie Fügen, Umformen und Wärmebehandlung oder elektrische Kontakte findet sich ein weites Spektrum an Fortbildungsveranstaltungen im Portfolio des kommenden Jahres.

Der European Copper in Architecture Award zeichnet alle zwei Jahre hervorragende und richtungsweisende Architekturprojekte aus. In diesem Jahr hatte die Jury die Qual der Wahl unter 35 Einreichungen aus ganz Europa. Das Rennen machte der Maersk Tower in Kopenhagen, der durch ein Netz aus Kupferlamellen besticht, das das ganze Gebäude umhüllt. Der Publikumspreis ging an den Wasserskulpturenpavillon Hydropolis im polnischen Breslau.

Mehr als 100 Teilnehmer informierten sich auf dem diesjährigen Kupfer-Symposium über neue Entwicklungen, Trends und Forschungsergebnisse rund um Kupfer und seine Legierungen. Zusammen mit der Hochschule Esslingen veranstaltete das Deutsche Kupferinstitut Anfang November wieder seine alljährliche Werkstofftagung, mittlerweile die bedeutendste deutschsprachige Veranstaltung für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Hochschul-Forschung zu Kupferwerkstoffen.

Als globales Life-Cycle-Zentrum beschäftigt sich das Deutsche Kupferinstitut in Düsseldorf unter anderem mit verschiedenen Szenarien, die die Einflüsse von Kupferwerkstoffen auf die weltweite Circular Economy haben. Diese Analysen gehen über die herkömmlichen Ökobilanzen hinaus und beinhalten auch Fragen der Kreislaufwirtschaft und der Materialflussströme sowie des Co2-Fußabdrucks von Kupferprodukten. Um die weltweiten Klimaziele zu erreichen, hat die Kupferindustrie dazu zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, um den Lebenszyklus von Kupferprodukten auch unter umweltrelevanten Aspekten zu verstehen. Entstanden ist ein sogenanntes Life Cycle Inventory, ein Umweltprofil von Kupferprodukten, das deutlich zeigt, dass der Einsatz von Kupfer zusätzliche zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Umwelt zu schützen.

In Kooperation mit dem schwedischen Institut Swerea KIMAB veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut am 11. und 12. April 2018 erstmalig in Mailand einen internationalen Kongress für kupferverarbeitende Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, der die neuesten wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen rund um die Verwendung von Kupferwerkstoffe präsentiert. Noch bis zum 20. November können Vortragsvorschläge eingereicht werden.

Mit 2.500 Euro ist der Innovationspreis des Deutschen Kupferinstituts ausgeschrieben, der alljährlich im Rahmen des werkstofftechnisch ausgerichteten Kupfer-Symposiums vergeben wird. Beim Förderpreis des Deutschen Kupferinstituts handelt es sich um einen interdisziplinären Wettbewerb. Teilnahmeberechtigt sind entsprechend alle Studenten, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter aus den Fachbereichen der Ingenieur- und Naturwissenschaft aus Forschungsinstituten und dem industriellen Umfeld, die sich mit innovativen Entwicklungen zu Kupferwerkstoffen beschäftigen.

Bereits zum 14. Mal veranstaltet das Deutsche Kupferinstitut in diesem Jahr das Kupfer-Symposium. In Kooperation mit der Hochschule Esslingen, Fakultät Fahrzeugtechnik, stehen am 8. und 9. November 2017 wieder technische Themen rund um Verarbeitung, Anwendung und Forschung zu Kupferwerkstoffen auf dem Programm. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf dem Bereich Industrie 4.0 und deren Bedeutung für die Kupferindustrie und ihre Wertschöpfungskette.