Mit Kupfer gegen Raubtier-Angriffe

Fischkäfige aus Kupfer in Mosambik


Stellen Sie sich vor, ein Krokodil attackiert grausam einen Käfig: Das ist keine Szene aus einem Horrorfilm, sondern Alltag auf der Mozambezi-Tilapia-Farm in Mosambik.
Wie können die Fische im Käfig vor ihren Freßfeinden geschützt werden? Überraschenderweise mit Kupfer!  
Die Fischfarm hatte Probleme mit Angriffen von Raubtieren wie Krokodilen und Ottern. Als herkömmliche Lösung wurde ein zusätzliches Netz gegen diese Räuber verwendet, um dadurch die Haltenetze zu schützen. Aber die Haltenetze waren auch anfällig für starken Biobewuchs, der sich auf die Gesundheit der Fische und die Sterberate auswirkt. Zudem mussten die Netze wöchentlich gereinigt und dabei die Fische herausgenommen werden - das bedeutet Stress für die Fische und ihre Züchter.

Seit auf der Farm Fischzuchtkäfige aus Kupfer eingesetzt werden, sind keine zusätzlichen Netze gegen die Raubtiere mehr notwendig. Die Fische sind vor den Raubtieren geschützt und die Käfige resistent gegenüber Angriffen. Darüber hinaus hemmt Kupfer das Biofouling, somit sind die Fische gesünder und ihre Sterberate viel geringer.
Kupfer geht unumstritten als klarer Sieger hervor.

Hart genug, um es mit Krokodilen aufzunehmen: Kupferkäfige übertreffen traditionelle Netze um Längen. Mit seiner Korrosionsbeständigkeit, den Antifouling-Eigenschaften und der viel einfacheren Wartung spielt Kupfer seine Stärken aus.
Fischkäfig aus Kupfer, Mozambezi-Tilapia-Farm – Cahora Bassa, Mosambik. Bildnachweis : CDAA, Advance Africa, Mozambezi
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