Industrie und Umwelt

Die Produkte der europäischen Kupferindustrie spielen eine wichtige Rolle bei Re-Industrialisierung der der EU-Wirtschaft sowie bei der Förderung von Innovationen bei kohlenstoffarmen Energietechnologien.


Unternehmen, die europaweit Kupfer- und Halbfabrikate herstellen, müssen in Übereinstimmung mit zunehmend anspruchsvolleren Umweltvorschriften arbeiten, zum Beispiel bei Emissionen der Luft und  des Wassers sowie bei der Handhabung und Lagerung von Abfällen und gefährlichen Stoffen.

Die Umweltschutzgenehmigungen werden durch die IED (Industrieemissionsrichtlinie 2010/75 / EU) geregelt, die die bisherige IPPC-Richtlinie 96/61 / EG ersetzt. Die IED erfordert die Verwendung von Best Available Technologies (BAT) und Anlagenemissionen zur Einhaltung der zugehörigen Emissionsgrenzwerte (AELs) für Staub und SO2  in der Luft und für Metalle im Wasser. Öffentlich zugängliche, sektorspezifische Referenzdokumente über die BVT und ihre Umweltleistungen (so genannte BREFs) werden regelmäßig gemeinsam von der EU-Kommission, den Mitgliedstaaten und der Industrie selbst zusammengestellt und überprüft.

In den vergangenen fünf Jahren unterstützte das ECI die Kupferindustrie bei der Überprüfung des Kupferkapitels der Nichteisenmetalle "BREF". Nach dem Datum der Veröffentlichung im Amtsblatt haben die Unternehmen höchstens vier Jahre, um ihre Anlagen und Genehmigungen anzupassen und die Einhaltung der verschiedenen verbindlichen Emissionsgrenzwerte zu gewährleisten. Die Standortzulassungsbedingungen berücksichtigen auch einzelne Ziele der Mitgliedstaaten für Umgebungsluft, Oberflächengewässer und Abfälle.

Weitere Politikbereiche, die sich auf die Kupferindustrie auswirken, sind:
-  Abhängig von der Menge der produzierten Materialien können einige Anlagen in den Geltungsbereich der Seveso-Richtlinie fallen, die große Unfälle mit gefährlichen Stoffen verhindern will
- Alle Anlagen sind direkt oder indirekt von den Bestimmungen des Chemikaliengesetzes betroffen - wie der REACH-Verordnung 1907/2006
- Seit 2013 fallen Kupferproduzenten unter das Emissionshandelssystem der EU, das Unternehmen dazu veranlasst, ihre CO2-Emissionen zu senken
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Challenges and Benefits of Copper Recycling

Head of Unit, Eco-innovation and Circular Economy, DG Environment, Hugo Maria Schally, and MEP Karl-Heinz Florenz, express their opinions on the circular economy package. Industry's views are provided by Dirk Vandenberghe, CEO Metallo Chimique and John Schonenberger, ECI's Chief Executive.

Are Binding EU Targets Required to Capture the Benefits Available from Energy Efficiency ?

ECI believes that an ambitious and binding energy efficiency target will support investment, create jobs and help achieve EU CO2 savings goals. We have invited Marie Donnelly, Director DG Energy at EC and MEP Jeppe Kofod to share with us their views on energy efficiency targets. A copper industry perspective is presented by Peter Willbrandt, CEO Aurubis AG, Europe's #1 copper producer, and John Schonenberger, Chief Executive, ECI.
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