Industrie

"Das Europäische Kupferinstitut ECI ist bereit, alle REACH-Kupferregistranten zu unterstützen.“

Aktualisierung vom 20. Juni 2013 

Im November 2010, noch vor Ablauf der Frist für >1.000 T, reichten die relevanten federführenden Registranten innerhalb des vom ECI verwalteten REACH-Kupferkonsortiums erfolgreich gemeinsame Dossiers für Kupfer, Fertigschlacken und die zwölf in diesem Rahmen anfallenden Zwischenprodukte ein.Nach umfangreichen Bemühungen des ECI und der Expertenmitglieder seines Konsortiums erhielten alle Mitglieder Registrierungsdossiers im IUCLID-Format sowie eine schrittweise Anleitung für die Einreichung.  Jedes Dossier enthielt einen Stoffsicherheitsbericht, in dem „identifizierte Verwendungen“ und „Benutzer-Deskriptor-Codes“ sowie Empfehlungen für Maßnahmen für das Risikomanagement und Vorschläge zur Klassifizierung und Kennzeichnung aufgeführt waren.

Am 28. Januar 2013 übermittelte der federführende Registrant mit der Unterstützung des ECI eine aktualisierte Fassung des im gemeinsamen Dossier enthaltenen Abschnittes über Auswirkungen an die ECHA. Das ECI wird diese öffentliche Webseite weiterhin nutzen, um alle potentiellen REACH-Registranten über die angebotenen Möglichkeiten und Dienste zu informieren. Zugangsbescheinigungen stehen zur Verfügung, um die Unternehmen bei der Einhaltung ihrer Registrierungspflichten zu unterstützen. Die Frist für 100 - 1000 T endete am 31. Mai 2013. Die Frist für den noch verbleibenden Mengenbereich von 1 - 100 T endet am 31. Mai 2018.

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Gebühren für die Zugangsbescheinigungen können über die Menü-Schaltfläche auf der rechten Seite eingesehen werden. Zudem stehen Zusammenfassungen der aktuellsten Vorschläge zur Klassifizierung und Kennzeichnung zur Verfügung.

Auch wenn die Bereitstellung der Sicherheitsdatenblätter entlang der Wertschöpfungskette der Verantwortung der einzelnen Hersteller obliegt, stellt das Konsortium der nachgelagerten Benutzergemeinschaft wichtige allgemeine Hinweise zu Szenarien, in denen eine Belastung mit Kupfer auftreten kann, zur Verfügung. 

Welche Produkte werden durch das Konsortium des ECI abgedeckt?

Primärkupfer- und Sekundärkupfermetalle (klicken Sie hier, um die Haltung des Konsortiums im Hinblick auf zurückgewonnene Materialien einzusehen), Schlacken aus der Kupferproduktion, die als Endprodukt verkauft werden, sowie eine genauestens definierte Reihe von Nebenprodukten (Zwischenprodukten), die während des Schmelzens/Raffinierens und der Weiterverarbeitungsprozesse anfallen.  

Das REACH-Kupferkomponenten-Konsortium wurde im Oktober 2008 zu dem einzigen Zweck gegründet, die Industrie bei der Einhaltung der REACH-Anforderungen zu unterstützen.  Zu seinen Mitgliedern zählen europäische Hersteller, Hersteller von außerhalb der EU (oder deren Alleinvertreter) und EU-Importeure und ihre jeweiligen Geschäftspartner.  Das Konsortium arbeitet darüber hinaus eng mit dem Europäischen Kupferinstitut zusammen, das für die Verwaltung des REACH-Kupferkonsortiums zuständig ist.

Das REACH-Kupferkomponenten-Konsortium hat 32 Mitglieder. Die Ziele des Konsortiums lauten:   

    • Es der Industrie zu ermöglichen, mit einer Stimme bei allen REACH-Themen zu sprechen, die sich auf die Kupferkomponenten-Industrie beziehen.
    • Die REACH-Anforderungen auf eine kostengünstige und zeitnahe Weise zu erfüllen.
    • Eng mit dem Europäischen Kupferinstitut zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass der Austausch von Daten und die Methoden und Strategien der Risikobewertung abgestimmt und koordiniert werden.
    • Sicherzustellen, dass alle unternehmenskritischen Daten auf vertrauliche Weise behandelt werden.

Das Kupferkomponenten-Konsortium setzt sich dafür ein, alle relevanten existierenden Studien und Daten zusammenzutragen und zu bewerten, die erforderlich sind, um die Registrierungsdossiers für Kupferkomponenten zu erstellen und wird alle federführenden Registranten bei der Sammlung von Informationen, die im Rahmen eines SIEF (Substance Information Exchange Forum) zusammengetragen wurden, oder von Mitgliedern des Konsortiums oder aus anderen Quellen außerhalb der SIEFs stammen, unterstützen.

Die primäre Quelle für wissenschaftliche Daten des Konsortiums stellt die Freiwillige Risikoanalyse (VRA) für Kupfermetall, Kupferoxid, Dikupferoxid, Kupfersulfat-Pentahydrat und Kupferoxichlorid dar.  Dieses umfangreiche, vom Europäischen Kupferinstitut verwaltete Projekt wurde von 2000 bis 2008 durchgeführt.  Das Kupferkomponenten-Konsortium arbeitet jetzt daran, Analogiekonzepte, Gefahrenklassen und Kennzeichnungsvorschläge zu erarbeiten sowie nachgelagerte Verwendungen und Belastungsszenarien zu identifizieren, die für die Erstellung der Stoffsicherheitsberichte erforderlich sind.

Wenn Sie das Interesse Ihres Unternehmens an den Aktivitäten dieses Konsortiums bekunden wollen, füllen Sie bitte den angehängten Fragebogen aus und schicken Sie diesen per E-Mail an das Sekretariat unter CCC@regcs.co.uk.   Alternativ können Sie uns auch mithilfe des bereitgestellten Formulars kontaktieren.

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