Industrie

Die Kupferindustrie leistet einen maßgeblichen Beitrag zur europäischen Wirtschaft.

Heute verfügt Europa über eine relativ kleine, aber effiziente Kupferbergbauindustrie sowie über einen (kupferproduzierenden) Schmelz- und Raffinier-Sektor von Weltklasse. Es ist eine Tatsache, dass europäische Unternehmen bei vielen der weltweit eingesetzten metallurgischen Verfahrenstechniken Pionierarbeit geleistet haben.

Europa verfügt zudem über einen bestens etablierten Sektor für Halbfertigprodukte, in dem sowohl Primärkupfer als auch Altkupfer in eine Vielzahl von Kupfer- und Kupferlegierungsprodukten zur weiteren Verwendung entlang der Wertschöpfungskette umgewandelt werden.  Innovation, die Nähe zu den und die enge Zusammenarbeit mit den Kunden sowie das Antizipieren der Marktbedürfnisse sind zu den Grundpfeilern des Erfolgs für die Halbfertigprodukte herstellende Industrie in Europa geworden.

Dies erfordert Investitionen in die Produktforschung und -entwicklung sowie eine flexible Ausrüstung, die in der Lage ist, die höchsten Qualitätsansprüche zu erfüllen.
Der Sektor setzt sich aus weniger als zwanzig großen Unternehmen sowie einer Reihe weiterer spezialisierter Akteure zusammen, von denen viele Produkte anbieten, die aus verschiedenen Metallen und ihren Legierungen hergestellt werden.
Insgesamt beschäftigt die europäische Kupferindustrie mehr als 50.000 Menschen direkt und erhält darüber hinaus die Arbeitsplätze Millionen anderer, indem sie zahlreiche Unternehmens- und Dienstleistungsbereiche mit wichtigen Produkten beliefert.  Auch wenn die kupferintensiven Infrastrukturen zu einem großen Teil gut entwickelt sind, müssen sie dennoch kontinuierlich erneuert und erweitert werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden und eine höhere Effizienz zu ermöglichen. Die Transportsysteme sind ein Bereich, der durch die zahlreichen Anwendungen von Kupfer in Hochgeschwindigkeitszügen, bei Flughafenausbauten und seit kurzem auch in Hybrid- und Elektrofahrzeugen für starkes Wachstum gesorgt hat. Das höhere Wirtschaftswachstum und die verbesserte Kaufkraft der Kunden in Mittel- und Osteuropa haben die Nachfrage ebenfalls bei vielen verschiedenen Anwendungen steigen lassen.



REACH

Mit Anfang 2008 hat das Europäische Kupferinstitut (ECI) den Vorsitz und die administrativen Aktivitäteten des REACH Copper Consortium übernommen, ein einzigartiges Joint Venture, das für alle REACH Registrierungen offen ist. Ziel ist es dabei, die Effizienz der Mitgliederbestrebungen zu maximieren und deren Belange umzusetzen.

Regulatorische Rahmenbedingungen

Das Kupferinstitut informiert die Politik, aber auch die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Kupfer in der modernen Welt.

Innovation mit Kupfer

Innovationen, in denen Kupfer eine Rolle spielt, haben meist dazu beigetragen, den Alltag eines jeden Einzelnen zu verbessern. Erfahren Sie hier mehr, über neueste Technologieentwicklungen der Kupferindustrie.

Voluntary risk assessment

Hinter dem Voluntary Risk Assessment (VRA) oder auch der freiwilligen Risikoanalyse für Kupfer verbirgt sich eine wissenschaftlicher Studie, die von der Kupferindustrie initiiert wurde, um das potentielle Risiko für den Menschen und die Umwelt zu evaluieren, das von Kupfer ausgeht.
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